Chemnitz ist eine Großstadt im Südwesten des Freistaates Sachsen. Sie liegt am Nordrand des Erzgebirges im Erzgebirgsbecken. Mit mehr als 240.000 Einwohnern ist sie nach Dresden und Leipzig die drittgrößte Stadt und eines der sechs Oberzentren des Freistaates. Chemnitz ist eine kreisfreie Stadt und der Hauptsitz der Landesdirektion Sachsen. Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1143. Bis 1308 war Chemnitz freie Reichsstadt und schon im Mittelalter ein Wirtschaftszentrum. In der Zeit der Industrialisierung entwickelte sich die Stadt zu einer wichtigen Industriestadt. Die Einwohnerzahl der Stadt Chemnitz überschritt Anfang 1883 die Marke von 100.000 und erreichte in den 1930er Jahren mit über 360.000 ihren bisherigen Höchstwert. Zu DDR-Zeiten trug die Stadt von 1953 bis 1990 den Namen Karl-Marx-Stadt. Heute vor 25 Jahren, am 23. April 1990, wurde eine Volksabstimmung über den künftigen Namen der Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76 % der Wähler für den alten Namen Chemnitz. Am 1. Juni 1990 wurde die Stadt rückbenannt. Die im Strukturwandel begriffene Stadt zählt zur Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau und ist Teil der Metropolregion Mitteldeutschland. – Zum Artikel …
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