Thursday, May 21, 2015

Am 22. Mai auf Wikipedia exzellenter Artikel

Robert Schumann, Wien, 1839

Der Liederkreis Op. 39 ist ein Zyklus von Robert Schumann (1810–1856) aus zwölf Verto­nungen von Gedichten Joseph von Eichen­dorffs (1788–1857) für Sing­stimme und Klavier, der im Jahr 1840 entstand und 1842 in einer ersten Druck­fassung veröffent­licht wurde. Das Jahr 1840 ging als sogenanntes „Lieder­jahr“ in die Bio­graphie von Robert Schumann ein, in diesem Jahr kompo­nierte er etwa die Hälfte seines gesamten Lied­schaffens. Davor hatte er fast aus­schließ­lich Klavier­musik und nur wenige Lieder ver­fasst. Zu­gleich aber konnte der Kompo­nist nur durch die zuvor erfolgte Entwick­lung seines Klavier­stils zu einem gleicher­maßen persön­lichen Liedstil finden, der den schon erprob­ten aus­drucks­starken Klavier­satz mit klaren Gesangs­melo­dien verbindet. Die Nieder­schrift des Lieder­kreises erfolgte zwischen 1. und 22. Mai 1840. Schon bald danach erfreu­ten sich einzelne Lieder des Werkes großer Beliebt­heit. Heute bildet der Lieder­kreis einen wichtigen Teil des roman­tischen Kunst­lied­reper­toires. Für viele Musikf­reunde legendär ist die Inter­pre­tation des Lieder­kreises durch Dietrich Fischer-Dieskau und Gerald Moore, wie sie zum Beispiel 1959 bei den Salz­burger Fest­spielen live mitge­schnitten wurde.  – Zum Artikel …



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