Saturday, June 6, 2015

Am 7. Juni auf Wikipedia exzellenter Artikel

Gilles Villeneuve 1979

Gilles Villeneuve (* 18. Januar 1950 in Saint-Jean-sur-Richelieu; † 8. Mai 1982 in Löwen, Belgien) war ein kanadischer Auto­mobil­renn­fahrer. Von 1978 bis 1982 startete Ville­neuve bei 67 Formel-1-Grands-Prix, bei 66 von ihnen für die Scuderia Ferrari. In der Formel-1-Saison 1979 wurde er Zweiter der Welt­meister­schaft. Beim Abschluss­training des Großen Preises von Belgien 1982 kollidierte Ville­neuve mit dem langsam fahrenden Jochen Mass. Die Geschwindigkeits­differenz beider Wagen betrug etwa 100 km/h. Als Ville­neuve zum Über­holen auf der rechten Seite ansetzte, wechselte Mass ebenfalls nach rechts, um die Ideal­linie, die sich links befand, freizumachen. Ville­neuve hatte keine Chance zu reagieren. Mit etwa 270 km/h berührte der linke Vorder­reifen des Ferraris den rechten Hinter­reifen des Marchs. Durch die Katapult­wirkung stieg Ville­neuves Wagen in die Luft, überschlug sich und prallte mit der Front voran auf einen Erdwall. Ville­neuve, noch an der Sitz­rück­wand angeschnallt, wurde aus dem Cock­pit quer über die Fahr­bahn in einen Fang­zaun geschleudert, wobei er sich lebens­bedrohliche Verletzungen zuzog und wenige Stunden später starb. Gilles Ville­neuves Sohn Jacques wurde 1997 Formel-1-Welt­meister, sein jüngerer Bruder Jacques Ville­neuve sr. ist ebenfalls Auto­mobil­renn­fahrer. Unter anderem wurde die Formel-1-Renn­strecke Circuit Île-Notre-Dame in Montreal nach Gilles Ville­neuve benannt.  – Zum Artikel …



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