Der Commodore Plus/4 ist ein auf dem 7501- bzw. 8501-Mikroprozessor basierender Heimcomputer des US-amerikanischen Herstellers Commodore International. Das Gerät wurde ab Mitte 1983 unter der Bezeichnung Commodore 264 zunächst als preiswerte Ergänzung zu den erfolgreichen Heimcomputern Commodore VC 20 und 64 konzipiert. Die technischen und gestalterischen Daten des Computers hatten sich dabei insbesondere den von der Firmenleitung vorgegebenen maximalen Herstellungskosten von 50 $ unterzuordnen. Zum ursprünglichen Ziel, Sinclair die Marktführerschaft zu entreißen, konnte der Commodore Plus/4 mit lediglich rund 830.000 weltweit verkauften Geräten im Gegensatz zum Commodore 64 nur einen kleinen Teil beitragen. Auf der 6th Commodore Show vom 7. bis 9. Juni 1985 in London wurde erstmals ein Bündelangebot, bestehend aus Commodore Plus/4, 1541-Diskettenlaufwerk, dem Nadeldrucker MPS 801 und der Software Impex 3-2-1, zum Verkaufspreis von 449 £ vorgestellt. Bekanntheit erlangte der Rechner in Westdeutschland hauptsächlich durch das von Aldi ab 1986 im Abverkauf angebotene Computer-Paket bestehend aus Commodore Plus/4 nebst Datenrekorder, einem Lernkurs und zusätzlicher Einsteigerliteratur. – Zum Artikel …
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