Friday, April 1, 2016

Am 2. April auf Wikipedia exzellenter Artikel

Max Ernst (links) mit Bundeskanzler Willy Brandt im Jahr 1972

Max Ernst (* 2. April 1891 in Brühl; † 1. April 1976 in Paris) war ein bedeu­tender Maler, Grafiker und Bildhauer deutscher Herkunft. Nach dem Militär­dienst im Ersten Weltkrieg gründete er 1919 zusammen mit Johannes Baargeld und Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe. 1922 zog er nach Paris, wo er sich dem Kreis der Surrealisten um André Breton anschloss. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er ab 1939 mehrfach in Frankreich interniert, konnte zusammen mit der Kunst­mäzenin Peggy Guggenheim fliehen und wählte, wie viele andere europäische Künstler, 1941 als Exil die USA. 1953 kehrte er mit seiner vierten Ehefrau, der Malerin Dorothea Tanning, nach Frankreich zurück. Mit seinen Gemälden, Collagen und Skulpturen schuf der Künstler rätselhafte Bildkombi­nationen, bizarre Wesen, die häufig Vögel darstellen, und phantastische Landschaften. Neben seinem künstlerischen Werk verfasste Max Ernst Gedichte und autobio­grafische sowie kunst­theoretische Schriften. Künstler­bücher nehmen einen breiten Raum in seinem Schaffen ein. Die Techniken Frottage, Grattage und Drip Painting, als Oszillation entwickelt, gehen auf ihn zurück. Angewendet durch Jackson Pollock wurde Drip Painting zu einem Bestand­teil des amerikanischen abstrakten Expressionismus.  – Zum Artikel …



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