Wednesday, July 6, 2016

Am 7. Juli auf Wikipedia exzellenter Artikel

Gustav Heinemann im Jahr 1969

Gustav Heinemann (* 23. Juli 1899 in Schwelm; † 7. Juli 1976 in Essen) war ein deutscher Politiker und der dritte Bundes­präsident der Bundes­republik Deutsch­land. Von 1946 bis 1949 war er Oberbürger­meister von Essen und von 1949 bis 1950 Bundes­minister des Innern. Wegen der von Konrad Adenauer eingeleiteten Wieder­bewaffnung der Bundes­republik trat er 1950 als Innen­minister zurück. 1952 verließ er die CDU und gründete die Gesamt­deutsche Volks­partei. 1957 trat er der SPD bei. Von 1966 bis 1969 war Heinemann im Kabinett Kiesinger (Große Koalition) Bundes­minister der Justiz und von 1969 bis 1974 Bundes­präsident. Heinemann verstand sich als „Bürger­präsident“. Im Amt übte er häufig Kritik an System­mängeln der Nachkriegs­demokratie. Er wollte die Eigen­initiative der Bürger gegenüber Parteien und Behörden und plebis­zitäre Elemente als Ergänzung zum Parlamentarismus stärken. Damit polarisierte er die Meinungen und wurde von manchen Konservativen als „Apo-Opa“ abgewertet. Zu den traditionellen Neujahrs­empfängen lud er nicht nur Diplomaten ein, sondern auch einfache Bürger besonders belasteter oder verachteter Berufs­gruppen. Große Bankette mied er und empfing Staats­gäste lieber in kleinem Kreis mit Privat­atmosphäre.  – Zum Artikel …



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