Sunday, May 28, 2017

Am 29. Mai auf Wikipedia exzellenter Artikel

Francis Grierson um 1890

Francis Grierson (geboren am 18. Sep­tember 1848 in Birken­head, Eng­land; gestorben am 29. Mai 1927 in Los Angeles, Vereinigte Staaten) war ein amerikanischer Pianist, Schrift­steller und Okkultist. Im ausgehenden 19. Jahr­hundert erwarb er sich mit Impro­vi­sa­tionen auf dem Klavier einige Anerkennung in den Salons und Hof­zirkeln von Paris, St. Pe­ters­burg und anderen europäischen Metro­polen. Daneben wusste er sich erfolg­reich als Medium in spiritistischen Séancen in Szene zu setzen. Nachdem er sich 1896 in London nieder­gelassen hatte, hatte er eine mäßig erfolg­reiche Karriere als Autor von Essays über Kunst, Gesellschaft und Spi­ri­tu­a­li­tät. Während seine musikalischen Leistungen – als Impro­vi­sa­tio­nen nie notiert – nach seinem Tod völlig der Vergessenheit anheim­fielen und seine Essays kaum noch gelesen wurden, rückte Grierson 1948 unerwartet wieder ins Interesse der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, als Bernard DeVoto Griersons erstmals 1909 erschienenes autobiografisches Werk The Valley of Shadows neu herausgab. In diesem Buch, in den Worten Edmund Wilsons eine der „seltsamsten Anomalien“ der amerikanischen Literatur­geschichte, schilderte der alternde Grierson seine Kindheit in einer einfachen Block­hütte in der Prärie von Illinois in den Jahren vor dem Aus­bruch des Bürger­kriegs.  – Zum Artikel …



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