Friday, November 10, 2017

Am 11. November auf Wikipedia exzellenter Artikel

Johann Andreas Eisenbarth im Alter von 54 Jahren (Kupferstich [beschnitten] von A. B. König [Berlin] aus dem Jahr 1717)

Johann Andreas Eisenbarth (auch Eisenbart, Eysenbart, Eysenparth; * 27. März 1663 in Oberviechtach; † 11. November 1727 in Hannoversch Münden) war ein deutscher Handwerks­chirurg, der durch seine Heil­erfolge als Wundarzt und Star­stecher landesweit große Bekannt­heit erlangte. Eisenbarth wurde zwischen 1686 und 1715 von vielen Landes­herren mit Privilegien ausge­stattet, die es ihm ermög­lichten, als Landarzt in einem großen Gebiet tätig zu werden, ohne Wege­zölle zu entrichten. Seine rund 20 in seiner Magde­burger Manufaktur produzierten Heil­mittel konnte er gewinn­bringend vertreiben, und er warb auf Flug­blättern und mittels Zeitungs­inseraten für seine Heil­künste. In Preußen wurde er wegen seiner augen­ärzt­lichen Leistungen vom „Soldaten­könig“ Friedrich Wilhelm I. zum Hofrat und Hof-Augenarzt ernannt. Eisenbarths Operations­techniken wurden noch 25 Jahre nach seinem Tod durch den Begründer der wissen­schaft­lichen Chirurgie in Deutschland, Lorenz Heister, als mustergültig gewürdigt. Bis heute bekannt geblieben ist Eisenbarth, obwohl er nie einen Doktor-Grad führte, vor allem durch ein um 1800 verfasstes, in zahl­reichen Variationen weiter­gegebenes Trink­lied: „Ich bin der Doktor Eisenbarth, kurier' die Leut' nach meiner Art“.  – Zum Artikel …



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