Saturday, November 18, 2017

Am 19. November auf Wikipedia exzellenter Artikel

Freistehende Hainbuche im Herbst

Die (Gemeine) Hainbuche (Carpinus betulus), auch Weiß­buche, Hage­buche oder Horn­baum (engl. Horn­beam) genannt, gehört zur Gattung der Hain­buchen (Carpinus) aus der Familie der Birken­gewächse (Betulaceae). Sie wächst als mittel­großer, laub­abwer­fender Baum oder Strauch in Europa und West­asien. Ent­gegen dem, was ihre deutsch­sprachigen Namen sugge­rieren, ist sie nicht näher mit der (ein­zigen in Mittel­europa vertre­tenen Buchen­art) Rot­buche (Fagus sylvatica) ver­wandt. Diese gehört viel­mehr zur Gattung der Buchen (Fagus) inner­halb der Familie der Buchen­gewächse (Fagaceae). Ledig­lich der­selben Ordnung (Buchen­artige (Fagales)) gehören Hain­buche und Rot­buche an. Die Namen Hain­buche wie auch Hage­buche leiten sich vom alt­hoch­deutschen „hagan­buoche“ ab, wobei hag „Ein­zäunung“, „Hecke“ bedeutet und sich auf die Schnitt­fähig­keit der Pflanze bezieht. Ersterer, jüngerer Name steht ab dem Mittel­alter zu Hain „kleiner Wald“ als Wort­bildung zu Hag, da Hain­buchen klima­tolerant sind und auch auf dem freien Feld gut gedeihen und daher Haine bilden können. Der zweite Namens­teil „Buche“ rührt von der äußer­lichen Ähnlich­keit mit der Rot­buche (Größe, Form und Nerven­muster der Blätter, glatte Rinde) her; in anderen Merk­malen (Habitus, Früchte) sind Hain­buchen und Buchen jedoch völlig ver­schieden. Der Name Weiß­buche beruht auf der im Gegen­satz zur Rot­buche hellen Holz­farbe der Hainbuche.  – Zum Artikel …



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