Monday, July 20, 2015

Am 21. Juli auf Wikipedia exzellenter Artikel

Endokrine Orbitopathie mit Lidretraktion und Exophthalmus

Die endokrine Orbitopathie ist eine Erkran­kung der Augen­höhle. Sie zählt zu den organ­spezi­fischen Auto­immun­erkran­kungen und tritt meist gemein­sam mit einer Schild­drüsen­fehl­funktion auf, wobei Frauen erheb­lich häufiger betroffen sind als Männer. Klinisch äußert sie sich mit einem deut­lichen Hervor­treten der Augen (Exoph­thalmus) und einer damit verbun­denen Erwei­terung der Lid­spalten. Aus­löser für dieses auf­fällige Krank­heits­zeichen sind struk­turelle und größen­mäßige Verän­derungen des hinter dem Aug­apfel (retrobulbär) gelegenen Muskel-, Fett- und Binde­gewebes. Zusammen mit Herz­rasen (Tachy­kardie) und einer Ver­größerung der Schild­drüse (Struma) bildet der Exoph­thalmus die so genannte Merse­burger Trias, einen drei­teiligen Symptom­komplex. Dieser gehört zu den klassi­schen, aber nicht zwingenden klini­schen Zeichen des Morbus Base­dow und wurde bereits 1840 von Carl Adolph von Base­dow, der seiner­zeit in Merse­burg tätig war, beschrieben. Es existiert eine ganze Reihe von sympto­matischen Behand­lungs­maß­nahmen, eine die Ursachen behebende (kausale) Therapie ist bislang jedoch nicht bekannt.  – Zum Artikel …



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