Friday, April 14, 2017

Am 15. April auf Wikipedia exzellenter Artikel

Wilhelm Busch, Selbstporträt, 1894

Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einfluss­reichsten humo­ristischen Dichter und Zeichner Deutsch­lands. Seine erste Bildergeschichte als Tafeln erschien 1859 und als ein Buch Bilderpossen 1864. Schon in den 1870er Jahren zählte er zu den bekannten Persönlichkeiten Deutschlands. Zu seinem Todeszeitpunkt galt er als ein „Klassiker des deutschen Humors“, der mit seinen satirischen Bilder­geschichten eine große Volks­tümlichkeit erreichte. Er gilt heute als einer der Pioniere des Comics. Zu seinen bekann­testen Werken zählen die Bilder­geschichten Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe und die Knopp-Trilogie. Viele seiner Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“ sind zu festen Rede­wendungen geworden. Seine Satiren verspotten häufig Eigen­schaften einzelner Typen oder Gesell­schafts­gruppen. So greift er in seinen Bilder­geschich­ten die Selbst­zufrieden­heit und zweifel­hafte Moral­auf­fassung des Spieß­bürgers und die Frömmelei bürger­licher und geist­licher Personen an. Die meisten seiner Bilder hat Wilhelm Busch vernichtet, die erhaltenen wirken häufig wie Impro­visationen oder flüchtige Farb­notizen und lassen sich nur schwer einer malerischen Richtung zuordnen.  – Zum Artikel …



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