Monday, February 26, 2018

Am 27. Februar auf Wikipedia exzellenter Artikel

Der Anfang der Halkyon in der ältesten erhaltenen mittelalterlichen Handschrift: Paris, Bibliothèque Nationale, Gr. 1807 (9. Jahrhundert)

Die Halkyon oder Alkyon (griechisch Ἀλκυών Alkyṓn, im attischen Dialekt Ἁλκυών Halkyṓn, lateinisch (H)alcyo) ist ein anti­ker litera­rischer Dia­log in alt­griechi­scher Sprache, der dem Philo­sophen Platon zuge­schrieben wurde, aber sicher nicht von ihm stammt. Die Un­echt­heit wurde schon in der Antike er­kannt. Der unbe­kannte Ver­fasser, der angeb­lich Leon hieß, lebte anschei­nend in der hellenis­tischen Zeit. Den Inhalt bil­det ein kur­zes fikti­ves Ge­spräch zwi­schen dem Philo­sophen Sokra­tes und des­sen Schüler Chai­rephon. Sie erör­tern die Frage, ob Metamor­phosen – die in zahl­reichen Mythen über­liefer­ten Ver­wandlungen von Menschen in Tiere – tatsäch­lich mög­lich sind. Dieses Thema führt sie zum allge­meinen er­kenntnis­theoreti­schen Pro­blem der Er­kenntnis­grenzen, der Schwäche des Ver­standes und der mangeln­den Gewiss­heit dessen, was man zu wissen glaubt. Sokra­tes erläu­tert, warum er die Er­reich­bar­keit gesicher­ten Wissens skep­tisch beur­teilt. In der Frühen Neu­zeit galt der Dialog gewöhn­lich als Werk des Schrift­stellers Lukian von Samosata.  – Zum Artikel …



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